Die staatliche Umweltprämie hat zu einem Ansturm der Kunden bei den Authääusenr geführt, die Anfrage
steigt kontinuierlich und jeden Tag rufen über 25.000 Menschen bei der Hotline der Bafa an.
Michael Glos (noch Wirtschaftsminister) lobte das BAFA und dessen Mitarbeitet an der Telefon-Hotline: „"Da haben wir Ihnen was eingebrockt”.
Wie lange jedoch der Fördertopf in Höhe von 1,5 Milliarden euro noch reichen wird ist ungewiss. Wenn es dem gleichem Tempo weiter geht werden es wohl keine 14 Wochen mehr sei, dann ist die
bereitgestellte Summe erschöpft.
Ein Problem hierbei ist jedoch das die Lieferfrist oftmals wesentlich länger ist. Ob man also die Prämie für die Verschrottung erhalt wird ist ungewiss. Jeder weitere Tag des Wartens
erhöht das Risiko leer auszugehen. Noch ist das Risiko zwar gering, und die Chance die 2500 Euro
Umweltprämie zu erhalten höher als ein Lottogewinn.
Wer nun schnell handeln möchte und das Altfahrzeug bei einem anerkannten Demontagebetrieb verschrotten lässt und die Umweltprämie beantragt sollte jedoch darauf achten das die Unterlagen vollständig sind.
Das BAFA bearbeitet die Anträge zwar in der Reihenfolge in der sie eingehen – jedoch nur vollständige
Anträge, ein Nachreichen fehlender Dokumente ist nicht möglich.
Ein weitere Punkt der auf jeden Fall beachtet werden muss ist ob das Altfahrzeug nicht noch mehr als die 2500 Euro Abwrackprämie wert ist. Es ist daher sinnvoll wenn man sich ungewiss ist vor der Verschrottung eine Restwertprognose erstellen zu lassen – am besten bei einem unabhängigem Dienstleister.
Der zurückgetretene Wirtschaftsminister Glos freut sich zwar über den Erfolg der
Abwrackprämie bestätigte aber dass es keine Aufstockung des Fördertopfes geben wird.
Da Glos aber heute sein Rücktrittsgesuch eingereicht hat ist es vielleicht möglich das sein Nachfolger sich für die Erhöhung des Fördertopfes für die Abwrackprämie stark macht.
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