Warum und wieso Anträge falsche versendet oder nicht empfangen wurde das fragt sich so manch einer der die Umweltprämie reservieren wollte. Das BAFA rechtfertigt sich nun und versucht die Probleme in rechte Licht zu rücken. Man habe nur 2 Wochen Zeit gehabt um eine Lösung für die Onlinereservierung zu finden und außerdem habe man zwar Erfahrung mit Massenverfahren jedoch würden diese in der Regel maximal. einen Umfang von 200.000 Anträgen pro Jahr haben. Das dies bei der Umweltprämie anders wäre darüber wäre man sich einig gewesen und hätte deswegen einen externen Dienstleister finden müssen welcher Erfahrung in dem Gebiet hat.
Am 30ten März ist es zu einem „Flaschenhals-Effekt” gekommen, die Anbindung der Server sei zwar eigentlich ausreichend aber dennoch sei es zu einem Engpass gekommen. Als Grund gibt das BAFA an, dass der Provider nicht in der Lage gewesen wäre die Unmengen an Daten korrekt umzuleiten. Die Anfragen seien als Attacke gewertet worden und daher seien die Kanäle geschlossen worden.
Die eigentliche Panne entstand durch den unverschlüsselten Versand von personen- und fahrzeugbezogenen Daten, und das dann auch noch an die falschen Empfänger. In wohl min. 200 Fälle seien die falschen Daten verschickt worden. bzw. sind die richtigen Daten an den falschen Empfänger gegangen. Man entschuldige sich dafür und es soll in Zukunft nicht wieder vorkommen.
Vizekanzler Steinmeier bezeichnete die Kritik an den Pannen als „typisch deutsch” man solle sich doch über den Erfolg freuen und die Bearbeitungsprobleme würden „sicherlich schnell abgestellt”.
Das ist ja auch inständig zu hoffen.

